Nachsuchebericht 2025
Liebe Mitglieder der Kreisgruppe Forchheim,
wie in jedem Jahr gibt es auch für 2025 wieder einen Bericht über die Aktivitäten und Einsätze aus dem Ressort Nachsuche.
Am 21 & 22. Juni fand unser erstes Schweißübungswochenende für Hund und Führer in Willersdorf statt. Dank der Unterstützung unserer Hundeobfrau Alexandra Schunk waren es zwei erfolgreiche Übungstage, an denen sich neun Gespanne in Theorie und Praxis auf kommende Aufgaben vorbereiten konnten. Falls für 2026 wieder Interesse besteht können wir das Ganze gerne wiederholen.
Am 7. November folgte ich der Einladung von Erich Fiedler zur Hegeringversammlung ins obere Trubachtal. Bei gutem Essen und ca. 30 interessierten Jägerinnen und Jägern berichtete ich über die aktuelle Lage der Nachsuchen im BJV und in der Kreisgruppe. Auf Wunsch stehe ich auch jeder anderen Hegegemeinschaft in der Kreisgruppe zum Thema Nachsuchen gerne zur Verfügung, einfach bei mir melden.
Auswertung Nachsuchen in der Kreisgruppe:
Im Vergleich zu meinem Anfangsjahr 2023 (eine Kontrollsuche) haben sich unsere Einsätze bis heute deutlich gesteigert. Ich hoffe dass liegt am wachsenden Vertrauen zu mir und meinem Hund und nicht an schlechteren Schießfertigkeiten unserer Jägerinnen und Jäger, ansonsten ist ein Besuch bei Udo in Drügendorf ratsam.
Bei 9 Nachsuchen hatten wir 3 Konrollsuchen (ohne Pirschzeichen) 3 Fehlsuchen (mit Pirschzeichen) und 3 Erfolgssuchen. Bei den Erfolgssuchen endete eine Suche mit Hetze und Fangschuss, bei einer weiteren Suche konnte Gusti das Stück noch im Wundbett greifen so dass uns eine Hetze erspart blieb. Die dritte Suche war eine Totsuche mit ca. 120 Metern.
Bei den Fehlsuchen (alles SW) mussten wir eine Suche nach ca. 2,5 km abbrechen eine weitere Suche konnten wir nach ca.3 km Riemenarbeit und Hetze leider nicht erfolgreich beenden. Die dritte Suche nahmen wir nach ca. 40 Std. auf und hatten ab dem letzten Schweiß der vorher suchenden Gespanne leider keinerlei Bestätigung mehr, so dass wir auch hier abbrechen mussten.
Liebe Jägerinnen und Jäger, ich bedanke mich für euer Vertrauen in unsere Nachsuchenarbeit. Auch wenn nicht jeder Einsatz erfolgreich beendet werden kann so ist es doch wichtig jeden Schuss zu kontrollieren. Wir sind es dem Wild schuldig, verantwortungsbewusst und ehrfürchtig mit ihm umzugehen!
In diesem Sinne ein gutes und gesundes 2026 und viel Waidmannsheil,
wünscht euch euer Nachsuchenführer,
Frank Christgau
Nachsuchebericht 2024
Erfolgreiche Nachsuche Dank umsichtiger Schützen.
Mitte Oktober wurden wir zu einer Nachsuche in der Kreisgruppe gerufen. Nachts wurde ein Überläufer aus einer Rotte beschossen und flüchtete in den Nahe gelegenen Miscanthus, (Elefantengras). Bei der Anschusskontrolle am Einwechsel wurde Schweiß und ein Stück der Leber gefunden.
Der Jäger brach die Nachsuche daraufhin sofort ab und verständigte mich noch in der Nacht per WhatsApp.
Nach ca. sieben Stunden waren wir vor Ort und nach 160 m am Stück. Besonders in solch dichten Einständen ist es wichtig, nachts Ruhe zu lassen. Sonst kann es für Hund und Führer schnell gefährlich werden.
Bis jetzt waren die Jäger in unserer Kreisgruppe sehr vorbildlich. Bei drei Einsätzen auf Sauen, kamen wir zweimal zum Stück, eine Suche schlug fehl. Vielen Dank, für das bis jetzt entgegengebrachte Vertrauen!
Euer Nachsuchenführer,
Frank Christgau
Nachsuchebericht 2023
Liebe Jägerinnen und Jäger,
das Jagdjahr neigt sich dem Ende zu. Die Rehwildjagd, Treib- und Drückjagden sind vorüber und damit geht auch für uns das Nachsuchenjahr in eine ruhigere Phase.
Einige wenige Nachsuchen auf Schwarzwild oder Einsätze nach Verkehrsunfall werden noch anfallen, bis es im Mai von Neuem los geht.
Bei unseren rund 40 Nachsuchen (Stand 17.01.24) betrug die durchschnittliche Fährtenlänge 771m. Leider mussten wir auch in diesem Jahr Suchen an Reviergrenzen abbrechen und konnten kranke Stücke nicht mehr finden bzw. von Leid erlösen. Seit dem 30.12.2023 gibt es eine neue Regelung, der zufolge anerkannte Nachsuchengespanne auch über Reviergrenzen hinweg krankgeschossenes Wild verfolgen dürfen. Eine gute Regelung wie ich meine, denn letztendlich geht es bei der Nachsuche um praktizierten Tierschutz, der nicht an der Reviergrenze enden darf.
Mit kräftigem Waidmannsheil,
Euer Frank Christgau